Geschlechterforschung / Gender Studies
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28. Mai 2014 - Anke Charton: Stimmgeschlecht

28.05.2014 um 20:00 Uhr

Waren die Opernhelden schon immer Tenöre? Wer darf Koloraturen singen? Warum gibt es Frauenlieder, aber keine Männerlieder? Und was macht eine Stimme eigentlich männlich oder weiblich?

Geschlechterbilder und Klangvorstellungen prägen die Vorstellung eines »Stimmgeschlechts« – der Idee, dass Stimmen von Natur aus entweder männlich oder weiblich sind und auch so klingen. Ein Blick (und ein Lauschen) auf unsere Hörgewohnheiten offenbart allerdings Anderes: das »Stimmgeschlecht« entpuppt sich als klangästhetisches Kartenhaus, das weniger mit Gesangstimmen als mit gesellschaftlichen Normen zu tun hat.