Geschlechterforschung / Gender Studies
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Lehre

Wintersemester 2017/18

Was ist Care? Einführung in ein diverses Forschungsfeld – Ludwig-Maximilians-Universität München

Fürsorge für Kinder, ältere und alte Menschen, kranke Menschen, Menschen mit anderen Einschränkungen - all dies sind Themen, mit denen sich Care-Forschung beschäftigt. Mal wird der Blick auf Care-Giver, mal auf Care-Receiver, mal auf wohlfahrtsstaatliche Strukturen, mal auf Arbeitsteilung oder anderes gelegt. Weitere wesentliche Forschungsschwerpunkte sind Blicke auf die Vergeschlechtlichung der Erwerbs- und Hausarbeit und die Verkettungen im globalisierten Kontext. Es sind eine Vielzahl an Theorien, Konzepten, Perspektiven rund um die Care-Thematik entstanden. Doch was ist Care eigentlich?

Die Sorge um andere und die Sorge um sich sind zentrale Bestandteile unserer Gesellschaft. Dieses Seminar führt ein in ein sehr heterogenes Forschungsfeld, das zunehmend auch auf die politische Agenda rückt.

Sommersemester 2017

„Care und Jugend – Wie denken Jugendliche über Fürsorge?“ – Universität Tübingen

Fürsorge für Kinder, ältere und alte Menschen, kranke Menschen, Menschen mit anderen Einschränkungen - all dies sind Themen, mit denen sich Care-Forschung beschäftigt. Mal wird der Blick auf Care-Giver, mal auf Care-Receiver, mal auf wohlfahrtsstaatliche Strukturen, mal auf Arbeitsteilung oder anderes gelegt. Andere wesentliche Forschungsschwerpunkte sind Blicke auf die Vergeschlechtlichung der Erwerbs- und Hausarbeit und die Verkettungen im globalisierten Kontext. Es sind eine Vielzahl an Theorien, Konzepten, Perspektiven rund um die Care-Thematik entstanden. Das Seminar fokussiert dabei insbesondere die Sichtweise von Jugendlichen bzw. jungen Erwachsenen. Wie ist deren Sicht auf Care? Wie sorgen sie sich und wie wird sich um sie gesorgt? Neben einem Überblick über Care-Forschungen wird im Seminar unter anderem der Frage nachgegangen, was Jugend aus soziologischer Sicht eigentlich ist, wer Jugendliche sind.
Am Seminarende soll die Frage diskutiert werden: Gibt es eine besondere Sichtweise von Jugendlichen auf Fürsorge/Care?

Wintersemester 2016/17

„Einführung in Perspektiven und Aspekte der Körpersoziologie“ – Ludwig-Maximilians-Universität München, zusammen mit Tristan Dohnt

Lange Zeit galt der Körper als unhinterfragte Gegebenheit. Dies verwundert kaum, ist der Körper doch ein stets anwesendes Medium für unseren Zugang zur Welt und damit als eine Selbstverständlichkeit leicht ausblendbar sowie in vormoderner Zeit in seiner Form als schicksalhafte Tatsache innerhalb starrer Gesellschaftsordnungen verstanden worden. Die westliche (Post-)Moderne hat dies bspw. mit dem umfassenden Individualisierungsprozess grundlegend verändert, da der Lebenslauf und mithin die Identität nun keine hinzunehmende Tatsache mehr darstellt, sondern vielmehr ein zu gestaltendes Projekt geworden ist, welches vermehrt über den Körper verhandelt wird. Neue Gestaltungsmöglichkeiten und Handlungs- bzw. Entscheidungszwänge sind die zwei Seiten der Medaille. Der Körper wird in dieser Übung als Produzent und Darstellungsfläche von Gesellschaft betrachtet, der nicht nur in gesellschaftlichen Sonderbereichen aufgewertet ist (Freizeitgestaltung, Sport etc.), sondern grundsätzlich integraler Bestandteil der aktiven Herstellung gesellschaftlicher Vollzugswirklichkeit ist.

Diese Übung soll einen körpersoziologischen Überblick geben: Neben einer theoretisch-konzeptionellen Auffächerung der unterschiedlichen Zuschnitte auf den Körper, werden einzelne Theoretiker mit körpersoziologischem Zuschnitt besprochen. Im thematischen Seminarteil werden Thesen zur „Arbeit am Körper“ diskutiert und Geschlecht als gesellschaftliches Konstrukt betrachtet.

Wintersemester 2014/15

„Jenseits der Zweigeschlechtlichkeit – Ein forschungsorientiertes Seminar zur Wahrnehmung dritter Geschlechter“ - Universität Potsdam

Aufbauend auf einer sozialkonstruktivistischen Perspektive behandelt das Seminar vor allem Phänomene, die in der sog. Alltagswelt weniger bekannt sind. Das Seminar beginnt mit einer Einführung in die Geschlechtersoziologie sowie Sozialkonstruktivismus. Anschließend wird in die Themen Transsexualität und Intersexualität eingeführt. An die themeneinführenden Sitzungen schließen sich Beispiele weiterer dritter/anderer Geschlechterkonstruktionen an. Die gelernten Inhalte werden in der letzten Seminarphase anhand einer qualitativen Sekundäranalyse angewendet und kritisch reflektiert.

Praktikumskolloquium, Universität Tübingen