Geschlechterforschung / Gender Studies
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Innovative Gleichstellungskonzepte? Debatten um Gender Mainstreaming und Diversity Management in der Geschlechterforschung (Eva Tolasch)

Eva Tolasch M.A.
Übung (Module: Soziale Institutionen/Soziale Unterschiede), Blockveranstaltung; R. 109
Zeit:
Blockphase 1: 23. + 30. Nov. jeweils 16-18 Uhr
Blockphase 2: 21.-23. Jan. vorr. 10-16 Uhr +  2std.-Zusatztermin nach Absprache

 

Gender Mainstreaming (GM) und Diversity Management (DM) – hierzulande kommen derzeit unterschiedliche Gleichstellungspolitiken zur Anwendung. Wie lassen sich die Konzepte ausbuchstabieren? Stellen GM und/oder DM eine Ergänzung, Verschiebung oder Konkurrenz zu Frauenpolitiken dar? Ist die Erhöhung von Chancengleichheit alleiniges Ziel, oder sind weitere Faktoren von Gewicht? Aus welchen Gründen entscheiden sich Unternehmen und Verwaltung für die eine oder andere Politikstrategie oder auch für eine Kombination aus unterschiedlichen Maßnahmen beider?

In der Übung werden wir diese Fragen auf der Grundlage gleichstellungspolitischer Praxen in Deutschland aus geschlechtersoziologischer Perspektive diskutieren. Ferner ist dabei von Interesse, inwiefern die Geschlechtertheorie Instrumentarien bereitstellt, um die Maßnahmen der Gleichstellungspolitiken zu beobachten, zu beschreiben und zu bewerten. 

Einstiegsliteratur:

Cordes, Mechthild: Gleichstellungspolitiken: Von der Frauenförderung zum Gender Mainstreaming. In: Becker, Ruth/Kortendiek, Beate (Hrsg.): Handbuch Frauen- und Geschlechterforschung. Theorie, Methoden, Empirie. Wiesbaden 2008, S. 916-924.

Leistungsnachweis: Hausarbeit + Referat/Moderation

Ein Reader wird zu Semesterbeginn erstellt.