Geschlechterforschung / Gender Studies
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Gendering Orientalism. Genderspezifische Fremdheitszuschreibungen an der Universität (Susanne Becker)

Susanne Becker

Übung (Sozialer Wandel/Soziale Unterschiede)

(Gender Studies)

2.stündig, Di 16-18 Uhr + Fr 9-14 Uhr (geblockt!)

 

 

Der Kurs versteht sich hauptsächlich als Forschungspraktikum, das die Studierenden am Forschungsprozess beteiligen möchte. Daher liegt der Fokus der Übung auf der Auswertungsarbeit von empirischem Material. Zunächst wollen wir aber in dieser Übung die theoretischen Grundlagen zu diskursanalytischem Vorgehen und Orientalismus klären, um anschließend empirisches Material auszuwerten. Bei den theoretischen Grundlagen sollen insbesondere genderspezifische Fremdheitszuschreibungen ins Zentrum des Interesses gerückt werden. Hier muss es auch um eine kritische Auseinandersetzung mit westlich-feministischen Theorien gehen. Das Hauptaugenmerk des Kurses wird allerdings auf der empirischen Arbeit liegen. Wir werden im Seminar eine Gruppendiskussion aus einem aktuellen Forschungsprojekt auswerten und besprechen. In dem Projekt geht es um die genderspezifischen Fremdheitszuschreibungen, die Menschen an der Universität erfahren und Ihrem Umgang damit. Im Rahmen dieses interdisziplinär angelegten Projekts wollen wir als Auswertungsgruppe unter diskursanalytischen Gesichtspunkten diese Aushandlungsprozesse über Fremdheit und Gender anhand einer im Projekt geführten Gruppendiskussion rekonstruieren.
Die Übung soll dazu dienen Studierende am Forschungsprozess zu beteiligen und damit den Studierenden ermöglichen praktische Erfahrung in der qualitativen Auswertung von empirischem Material zu sammeln. Vorkenntnisse zum Themengebiet der Diskursanalyse und/oder zu Orientalismus sind wünschenswert aber nicht zwingend notwendig.
Die Theorie-Sitzungen werden 5x wöchentlich (03.05. – 31.05.) und die Auswertungssitzungen 2x als Block (10.06.; 24.06. jeweils von 9:00 -14:00 Uhr) stattfinden.