Geschlechterforschung / Gender Studies
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Soziale Ungleichheit und Geschlecht. Theoretische Ansätze und aktuelle Debatten (Dr. Imke Schmincke)

Übung

2-stündig, Di 12-14 Uhr, Raum 209

 

 

Soziale Ungleichheit ist eines der Grundthemen der Soziologie. Mit dem Aufkommen der Geschlechterforschung rückte neben der sozio-ökonomischen Lage auch das Geschlecht in den Fokus als relevanter Faktor für den Zugang zu Ressourcen, Rechten, zu sozialen Positionen und gesellschaftlicher Teilhabe. Ziel des Seminars ist es, in die Grundlagen der geschlechtertheoretischen Ungleichheitsforschung einzuführen, d.h. in Theorien und Studien, die eine soziale – und strukturelle – Benachteiligung qua Geschlecht aufgezeigt haben. In den letzten Jahren diskutiert die geschlechtertheoretische Ungleichheitsforschung verstärkt das Zusammenspiel von Ungleichheit und Differenz. Dabei geht es um die Frage, wie z.B. die Trias class, gender, race als Wirkungsverhältnis analysiert werden könnte: als Achsen der Ungleichheit, als Interdependenzen oder Intersektionalitäten. Das Seminar wird also abschließend mit der Debatte um Intersektionalität aber auch um Prekarisierung aktuelle Fragen und Themen sowohl der Geschlechter- wie auch der Ungleichheitsforschung diskutieren.

 

Gottschall, Karin (2000): Soziale Ungleichheit und Geschlecht. Kontinuitäten und Brüche, Sackgassen und Erkenntnispotentiale im deutschen soziologischen Diskurs. Opladen