Geschlechterforschung / Gender Studies
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Bourdieus Praxeologie aus geschlechtertheoretischer Perspektive (Anna Buschmeyer M.A.)

Übung für Master-Studierende (Soziologie und Gender Studies)

Donnerstags 14-16 Uhr

Pierre Bourdieu (1930-2002) zählt zu den einflussreichsten europäischen Soziologen des 20. Jahrhunderts. In seinen Untersuchungen verknüpft er theoretische Perspektiven und empirische Ergebnisse zu einer praxeologischen Herangehensweise, die in diesem Kurs nachvollzogen werden soll. Ausgehend vom Text „Die Männliche Herrschaft“ (in einer Übersetzung von 2005) wollen wir erläutern, wie sich zentrale Konzepte Bourdieus, wie etwa „Habitus“, „Symbolische Gewalt“, „kulturelles Kapital“ theoretisch verstehen und gleichzeitig für praxeologische Untersuchungen nutzen lassen. Neben der Pflichtlektüre des gesamten Buches werden zahlreiche Primär- und Sekundärtexte gelesen. Dabei liegt ein Schwerpunkt in Texten der Frauen- und Geschlechterforschung. Der Einfluss Bourdieus auf die allgemeine Soziologie und (qualitative) Sozialforschung wird jedoch ebenfalls ausdrücklich berücksichtigt.

Literatur: Bourdieu, Pierre (2005): Die männliche Herrschaft. (Original von 1990). 1. Aufl. Frankfurt am Main: Suhrkamp. Weitere Literatur wird im Reader und in der Fachbibliothek zusammengestellt.