Geschlechterforschung / Gender Studies
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Doing Intersections? Intersektionale Theorie, Methodologie und Empirie (Carolin Küppers)

Carolin Küppers, M.A.

Übung (soziale Unterschiede)
2 std., Di 14-16 Uhr, R. 109

Beginn: 27.10.2009!!!

 

Das Konzept der Intersektionalität untersucht Wechselwirkungen und Zusammenhänge zwischen Ungleichheit generierenden Kategorien wie ‚race’, ‚class’, ‚gender’, aber auch sexuelle Orientierung, Alter, Ethnizität, Nationalität, Religion oder körperliche Konstitution. Dadurch enthält das Konzept das Potential, unterschiedliche Lebenslagen von Menschen in ihren vielfältigen Zugehörigkeiten und Zuschreibungen zu erfassen und Ungleichheitsverhältnisse in ihrer Komplexität zu analysieren. Analysierte Ebenen könnten hierbei sowohl Verteilungs- und Partizipationsverhältnisse, also auch individuelle Selbstkonzepte oder mediale Diskurse und öffentliche Normen sein. In diesem Seminar wollen wir diskutieren, welche Möglichkeiten eine intersektionale Forschungsperspektive für die Soziologie bietet, aber auch, an welche Grenzen die methodologische Umsetzung intersektionaler Theorien in der empirischen Sozialforschung stößt.

Literatur: Literatur: Gabriele Winker, Nina Degele: Intersektionalität. Zur Analyse sozialer Ungleichheiten, Bielefeld 2009.

Voraussetzungen: Regelmäßige Anwesenheit und Beteiligung, Übernahme eines Referats, intensive Textlektüre.

Leistungsnachweis: Hausarbeit (12-15 Seiten) oder 2 Essays (5-8 Seiten).