Geschlechterforschung / Gender Studies
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Poststrukturalistische Geschlechtertheorien (Eva Tolasch)

Eva Tolasch, M.A.

Theorie II
2std., Erste Sitzung: Donnerstag, den 22.10.2009 von 14-16 Uhr, R. 109; Blockphase: Freitag bis Sonntag, den 18.-20.12.2009  von jeweils 10-18 Uhr, R. 308

 

Im Zuge des >>linguistic turns<<  gewinnen poststrukturalistische Ansätze in der Geschlechterforschung zunehmend an Bedeutung. Welchen Beitrag leisten diese Ansätze aus geschlechtskategorialer Perspektive? Welche Reichweiten und Grenzen können wir daran anknüpfend beobachten? Um diesen Fragen nachzugehen, werden wir uns - in Abgrenzung zu einem sozialwissenschaftlichen Verständnis - dem vollständig sprachlich vermittelten Konzept von Geschlecht zuwenden. Auf diesem Weg werden poststrukturalistische Ansätze als ein Werkzeug verstanden, das eine wertvolle Perspektive eröffnen kann, um Geschlecht und Handlungsfähigkeit zu denken.

Literatur:Villa, Paula-Irene (2008): Poststrukturalismus: Postmoderne + Poststrukturalismus = Postfeminismus. In: Becker, Ruth/Kortendiek, Beate (Hrsg.): Handbuch Frauen- und Geschlechterforschung. Theorie, Methoden, Empirie. Wiesbaden: VS Verlag, S. 262-266 Ein Reader wird zu Semesterbeginn erstellt.

Voraussetzungen: Eine Online-Anmeldung ist erforderlich, da die Teilnahme begrenzt ist.

Leistungsnachweis: Moderation einer Sitzung, kurze Zusammenfassung der Pflichttexte, Hausarbeit (10 Seiten)