Geschlechterforschung / Gender Studies
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Disziplinierung und Normierung: Soziologische Theorien zu Körper, Geschlecht und Sport (Julia Jäckel)

Dipl. Soz. Julia Jäckel

 

Übung
2-stündig, Fr 10-12 Uhr, R 208

In dieser Übung wollen wir uns mit soziologischen Theorien zu Körper, Geschlecht und Gesellschaft beschäftigten. Der soziale Kontext, indem wir uns dabei bewegen ist ein Bereich in dem der menschliche Körper auf besondere Weise zur Geltung kommt: Der Sport. Hier stehen Leistungsfähigkeit, Gesundheit und Normierung im Mittelpunkt. Anhand einführender soziologischer Theorien zum Begriff des Körpers nähern wir uns dem Phänomen Sport. Es geht um Körper im Leistungs- und Extremsport auf der einen Seite aber auch um den „täglichen” Sport als Technologie des Selbst sowie um Körperpolitiken um das Spielfeld herum. Fokussiert werden in Lektüre und Diskussion vor allem folgende Fragen: Wie verhandeln die Autoren den Begriff des Körpers? Inwieweit wird die Kategorie Geschlecht berücksichtigt? Diese Fragen werden wir anhand aktueller Beispiele, wie der Fußball WM 2010, neuer Sportarten (slacklinen, parcours, ect.) und mit Gästen aus der Forschung diskutieren. Ziel der Übung ist es einen Einblick in das Verhältnis von Körper, Subjekt und Gesellschaft zu bekommen.

Literatur:

- Butler, Judith (1995): Körper von Gewicht. Die diskursiven Grenzen des Geschlechts. Berlin.
- Gugutzer, Robert (2004): Soziologie des Körpers. Bielefeld
- Gugutzer, Robert (2006): Body turn. Perspektiven der Soziologie des Körpers und des Sports. Bielefeld.
- Schroer, Markus (2005): Soziologie des Körpers. Frankfurt a. Main.
- Villa, Paula-Irene (2006): Sexy Bodies. Eine soziologische Reise durch den Geschlechtskörper. Opladen.

Voraussetzungen:  Online-Anmeldung

Bachelorstudierende im Hauptfach: Erfolgreiche Teilnahme an einem Seminar desselben Modul
Bachelorstudierende im Nebenfach: Keine Zugangsvoraussetzung
Alle KursteilnehmerInnen: regelmäßige und aktive Teilnahme sowie kontinuierliche Lektürevorbereitung

Leistungsnachweis: Hausarbeit und Referat