Geschlechterforschung / Gender Studies
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Seminar: Neue Familienforschung (Dr. Schadler)

Dienstag, 14.00 - 18.00 Uhr (14-tägig), IfS, Raum wird noch bekannt gegeben!

Heterosexuelle Partnerschaften und nukleare Familien sind in Deutschland die statistisch häufigsten Formen des Zusammenlebens. Sie sind aus diesem Grund auch der dominante Forschungsgegenstand in der Familienforschung. Abseits davon hat sich in den letzten Jahrzehnten ein Forschungsstrang etabliert, der Formen des Zusammenlebens untersucht, die nicht in obiges Schema passen bzw. wurden Forschungsmethoden entwickelt, um obige Formen des Zusammenlebens im neuen Licht erscheinen zu lassen. Einen wesentlichen Beitrag haben hier feministische und poststrukturalistische Forschungsperspektiven geleistet. Im Seminar werden neue theoretische Zugänge, Untersuchungsfokusse und Forschungsmethoden diskutiert, um vielfältige Formen des Zusammenlebens, vielfältige Gestaltungen von Familienbildungs-, Erhaltungs-, und Auflösungsprozessen und das (hierarchische) Verhältnis von Menschen zu untersuchen. Zusätzlich soll der Blick auf Kategorisierungen von Menschen und Verhältnissen, insbesondere von Geschlechterverhältnissen, innerhalb der verschiedenen Forschungsstränge gelegt werden. Allen, Graham (2008): Flexibility, friendship, and family. Personal Relationships, 15:1-16. Roseneil, Sasha and Budgeon, Shelley (2004). Cultures of Intimacy and Care Beyond ’the Family’: Personal Life and Social Change in the Early 21st Century. Current Sociology, 52(2):135– 159.