Geschlechterforschung / Gender Studies
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Übung: Vom Doing Gender und Gender Performativity – Handlungskonzepte in der Geschlechtersoziologie (Tolasch)

Lehrende: Eva Tolasch, M.A.

Wahlpflichtbereich BA: soziale Unterschiede/sozialer Wandel

Veranstaltungstermin (Tag/Uhrzeit) 2std., Di., 12.00 - 14.00 Uhr

Veranstaltungstyp: Übung

Kommentar zur Lehrveranstaltung: „Man ist nicht als Frau geboren, man wird es“ schrieb Simone de Beauvoir bereits 1949. Jahre später fand diese Einsicht der sozialen Konstruktionen als Frauen und auch als Männer Eingang in theoretisch-akademische Debatten. Doing Gender (u.a. Gildemeister/Wetterer/Hirschauer) und Gender Performativity (Butler) sind in diesem Zusammenhang Konzepte von Gewicht. Ziel der Übung ist ausgehend von den jeweiligen Denktraditionen, die Unterschiede und Gemeinsamkeiten hinsichtlich Handlungsfähigkeiten des Subjekts herauszuarbeiten. Dabei wird der jeweilige Perspektivenmehrwert am Beispiel von intersexed Personen geschlechtertheoretisch reflektiert.

Literatur: Maihofer, Andrea (2004): Geschlecht als soziale Konstruktion – eine Zwischenbetrachtung. In: Heldhuser, Urte/Marx, Daniela/Paulitz, Tanja/Pühl, Katharina: under construction? Konstruktivistische Perspektiven in feministischer Theorie und Forschungspraxis. Frankfurt/New York, S. 33-43