Geschlechterforschung / Gender Studies
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Eine geschlechtersoziologische Einführung in die Männer- und Männlichkeitsforschung (Eva Tolasch)

Eva Tolasch, M.A.

Theorie II
2std., Erste Sitzung: Freitag, 23.10.2009 von 12-14 Uhr, R. 109; Blockphase: Freitag bis Sonntag, den 27.-29.11.2009  von jeweils 10-18 Uhr, R. 308

 

Inwiefern sind Männer und Männlichkeiten bedeutsame Themen für die Soziologie? Welches Analysepotential lässt sich gewinnen, wenn wir Geschlecht als Mikro- und Makrokategorie verstehen? Was heißt es in diesem Zusammenhang, Männlichkeit als sozial (re)produziert zu betrachten, und welche Rolle spielen Macht- und Herrschaftsverhältnisse dabei? Worauf verweist der Begriff  „multiple Männlichkeiten“ (Connell 1995)? Und: In welchem Verhältnis steht die Männer- zur Frauen- und Geschlechterforschung? Entlang  dieser aufgeworfenen Fragen zielt die Übung nach einer ersten Annäherung an das Thema Männer und Männlichkeiten im Hinblick auf die Geschlechtertheorien soziologischer KlassikerInnen darauf ab, Einblicke in die Männer- und Männlichkeitsforschung zu gewinnen. Vor dem Hintergrund der gemeinsamen Erarbeitung und Diskussion exemplarischer Texte werden wir unterschiedliche theoretische sowie empirische Zugänge in den Blick nehmen.
Gastvortrag "Männlichkeit und Krise - eine Liaison?" von Felix Krämer am 11.12.2009.

 

Literatur:
Vorbereitungsliteratur: Meuser, Michael (2006): Geschlecht und Männlichkeit. Soziologische Theorie und kulturelle Deutungsmuster. Wiesbaden: VS Verlag und Connell, Robert W. (2006): Der gemachte Mann. Konstruktion und Krise von Männlichkeiten. Wiesbaden: VS VerlagEin Reader wird zu Semesterbeginn erstellt.


Voraussetzungen: Eine Online-Anmeldung ist erforderlich, da die Teilnahme begrenzt ist.


Leistungsnachweis: Moderation einer Sitzung, kurze Zusammenfassung der Pflichttexte, Hausarbeit (10-12 Seiten)