Geschlechterforschung / Gender Studies
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Seminar: Theorien der Öffentlichkeit (Dr. Siri)

Mittwoch, 10.00 – 12.00 Uhr, IfS, R. 209, beginnt erst am 15.10.2014

Öffentlichkeit ist ein vieldeutiger und schillernder Begriff. Kaum eine soziologische The-orie kommt darum herum, ein Konzept der Öffentlichkeit zu entwerfen oder sich zumin-dest von einem solchen abzugrenzen. Mit dem Begriff der Öffentlichkeit kann zum Bei-spiel ein Ideal der Demokratie verbunden sein, er kann historische Beschreibungen von bürgerlicher Gesellschaft und Medienevolution beinhalten oder als Adressat einer sozio-logischen Kritik genutzt werden. Das Seminar nimmt sich zum Ziel, über die Vieldeutig-keit des Begriffes der Öffentlichkeit aufzuklären und diese anhand unterschiedlicher Theorieangebote zu reflektieren. Voraussetzung an der Teilnahme ist das Interesse an Gesellschafts- und Medientheorien und die Bereitschaft, sich regelmäßig und selbstän-dig mit anspruchsvollen Texten in deutscher und englischer Sprache auseinanderzuset-zen.
Literatur: • Adorno, Theodor W. (1977): Kulturkritik und Gesellschaft. In: Gesammelte Schriften Bd. 10, S. 4-22. Frankfurt/M. • Agamben, Giorgio et al. (2012): Democracy in What State? New York. • Benjamin, Walter (1966): Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reprodu-zierbarkeit. Drei Studien zur Kunstsoziologie. Frankfurt/M. • Butler, Judith (2004): Precarious Life. The Powers of Mourning and Violence. London: New York. • Habermas, Jürgen (1990): Vorwort zur Neuauflage. S. 11-50 in: ders., Strukturwandel der Öffentlichkeit. Frankfurt/M. • Kittler, Friedrich (1986): Über Aufschreibesysteme. S. 3-8 in: Mitteilungen des Deut-schen Germanistenverbandes. • Luhmann, Niklas (2004): Die Realität der Massenmedien. Frankfurt/M. Nassehi, Armin (2006): Der soziologische Diskurs der Moderne, Frankfurt/M.