Geschlechterforschung / Gender Studies
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Gender Salon

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Eine Veranstaltungsreihe rund um kreative, subversive und produktive Auseinandersetzungen mit dem Thema Gender an den Schnittstellen von Kunst, (Pop)Kultur, Politik und Wissenschaft.

Steigen Sie ein, kommen Sie vom Kurs ab, nehmen Sie Umwege!


Gender Salon am 28.04.21 "You are what your mama ate?! Epigenetik, Gender, Mutterschaft" mit Prof. Dr. Ruth Müller

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20 Uhr live aus der Glockenbachwerkstatt (Links zum Stream folgen!)

https://fb.me/e/24vxiva0w

Die Umweltepigenetik erforscht, wie sich Umweltfaktoren auf die Expression des Genoms auswirken und damit auf Körper, Gesundheit und Krankheit. Dabei geht es um den Einfluss materieller Faktoren, wie etwa von Umweltgiften und Nahrungsmitteln, aber auch darum, wie soziale Erfahrungen, etwa Stress oder Trauma, die Genexpression verändern können. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Einfluss von Umwelterfahrungen in jungen Lebensjahren oder während der embryonalen Entwicklung, Lebensphase die als besonders "epigenetisch prägend" verstanden werden. Dadurch entsteht ein besonderer Fokus auf Eltern und vor allem auf Schwangere und Mütter. Kommt hier noch mehr Verantwortung auf Mütter und Eltern zu? Und was ist mit der Gesellschaft um sie herum? Welche Schlüsse lässt die Epigenetik für Gesundheitsgerechtigkeit in heutigen Gesellschaften zu? Darüber diskutieren Prof. Dr. Ruth Müller (Munich Center for Technology in Society, TUM) und Prof. Dr. Paula-Irene Villa Braslavsky (LMU).


Gender Salon am 14.01.21 "Techno! Gender? Fluid!?" mit Theresa 'Bi Män' Bittermann


gs 14.01.21

Frau*, DJ* und wütend: Empowerment und Awareness als Strategie gegen Sexismus in der Clubkultur

Zum YouTube Link des Vortrags geht es hier.

https://www.facebook.com/glockenbachwerkstatt/posts/5629745407051056

“Na du Süße - lächle doch Mal!”, “Für´ne Frau legst du gut auf.” oder “Hier kannst du lauter machen.” sind nur einige wenige zitierte Beispiele, die weibliche DJ*s und Gäste im Club zu hören bekommen. Degradierende Flirtversuche, sexistische Sprache oder die Aberkennung um technikbasiertes Wissen sind Alltag von Frauen* im Nachtleben und der Clubkultur.
Der DJ* Gender Pay Gap ist enorm, die Vereinbarkeit von Nachtarbeit in der Disco und Mutterschaft schwer und gesellschaftlich kaum akzeptiert. Vetternwirtschaft, Homophilie und weitere Dynamiken haben dazu geführt, dass sich weibliche DJ*s und Kulturschaffende in München zu einem Kollektiv zusammengeschlossen haben, um gemeinsam Konzepte und Strategien gegen vorherrschende Machtasymmetrien und Sexismus zu entwickeln. Sie alle vereint die WUT: Mit Empowerment und Awareness wüten die Wüter*innen des Kollektivs durch die Stadt, um die untragbaren Zustände zu verändern. Die Sozial- und Kulturanthropologin Theresa Bittermann ist selbst DJ* und Teilgeberin im queerfeministischen DJ*Kollektiv WUT und referiert in ihrem Vortrag über genderspezifische, soziokulturelle Codes in der Clubkultur sowie der elektronischen Tanzmusikszene und gibt Einblicke in die Organisationsstruktur des WUT-Kollektivs.

Theresa “Bi Män” Bittermann (WUT-Kollektiv, München

@djbimaen
@wutmuc

Bi Män DJ* Set bis Minute 36:46:
https://www.youtube.com/watch?v=z8JY1Y-VZwE&list=PLO5L9tx1bS7KdM4cT4GgWKSVWIdctMDWy&index=8

Moderation: Francesca Rieker